Blechwarenfabrik Limburg GmbH

Aus Tradition innovativ.

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Stiftstr. 2

65549 Limburg

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info(at)blechwaren-limburg.de

Unsere
Tochterunternehmen

 

RABA
VERPACKUNGEN GMBH
Zum Büchel 20
53577 Neustadt (Wied)

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Fabryka Puszek Skarbimierz

Polska Sp. z o.o.

ul. Smaków 4

49-318 Skarbimierz Osiedle

 

Verkaufs- und Lieferbedingungen

Einkaufsbedingungen

 

 

Chronik

Was haben Napoleon, der Erfinder Nikolas Appert und der Klempnergeselle Josef Heppel gemeinsam?

 

Sie legten durch ihr Handeln den Grundstein für die Blechwarenfabrik Limburg.

Denn 1810 erteilte Kaiser Napoleon dem französischen Erfinder und Konditor Nikolas Appert das Patentrecht zur Konservierung von Lebensmitteln in Dosen.

1860 beendete Josef Heppel in Limburg seine Lehre als Klempner, ging auf Wanderschaft und arbeitete in dieser Zeit in Paris in einer Fabrik zur Herstellung von Konservendosen.

1872, zurück in Limburg, gründete er die Blechwarenfabrik in der Gewissheit, in Paris ein Produkt kennengelernt zu haben, dem eine große Zukunft bevorstand.

 

Die Firma Josef Heppel, Blech-Emballagen-Fabrik, wie sie damals hieß, hatte mit der Konservendosenproduktion ein sicheres Standbein im Markt.

Leicht verderbliche Lebensmittel länger haltbar zu machen, war eine Forderung der Zeit. Aber der Kautabak, das Pflaumenmus, die Kekse boten sich förmlich an, in Blech verpackt zu werden.

Und noch vor der Jahrhundertwende standen in vielen Cafés bunt bedruckte Aschenbecher von der Josef Heppel Blech-Emballagen-Fabrik auf den Tischen, eines der ersten Produkte mit Reklameaufdruck und direktem Kontakt zum Kunden.

 

Im Jahr 1904 wurde ein neues, größeres Werk an der Limburger Stiftstraße gebaut. Der Grundstein für den Erfolg bis in die heutige Zeit war gelegt.

     

 

 

 

 

 

 

 aus dem Jahr 1904
     

Die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg bedeutete für die Blechwarenfabrik einen Neubeginn. 75% des Betriebes waren zerstört.

 

Wiederaufbau und eine Erweiterung über die Vorkriegsgröße hinaus in nur wenigen Jahren sind Beweis für die Kraft und die Innovationsfähigkeit des Unternehmens.

Die Vorkriegs-Kautabaksdose wurde von der Weißblechverpackung für Flickzeug abgelöst, denn das beliebteste Fortbewegungsmittel der Bundesbürger war das Fahrrad.

Der Wiederaufbau Deutschlands verlangte nach neuen Verpackungsmitteln für Lacke und Farben. In den frühen 60er-Jahren wurde daher die Produktpalette umgestellt auf Weißblechverpackungen für chemisch-technische Erzeugnisse.

Die Blechwarenfabrik Limburg gehörte damals bereits zu den Marktführern. Zwischen 1975 und der Jahrtausendwende wurden rund 38,5 Mio € für die Modernisierung investiert, wobei davon
2,1 Mio € auf den Umweltschutz entfielen! Die Produktionsfläche wurde mittlerweile auf ca. 30.000 erweitert.

 

 

 

1997 ließ sich das Unternehmen erstmals gemäß DIN EN ISO 9001 zertifizieren.

Um den stetig steigenden Ansprüchen an die Druckqualität Rechnung tragen zu können, entschied sich die Blechwarenfabrik Limburg Anfang 2002 dazu, sein Dienstleistungsangebot mit einer 6-Farben-Blechdruckmaschine und einer CTP-Anlage zu erweitern.

Somit stellte sie als erster Anbieter in Deutschland eine innovative Technologie im Blechdruck zur Verfügung, die höchsten Maßstäbe an Druckqualität, Farbbrillanz sowie Produktivität genügte.

Die ständige Erweiterung der Produktionslinien machte den Neubau einer Warenlagers unumgänglich. 2003 feierte man die Einweihung eines hochmodernen Zentrallagers im benachbarten Diez.

Im April 2004 übernahm die Blechwarenfabrik Limburg GmbH die Firma RABA Verpackungen in Köln als Tochterfirma. Der Zusammenschluss fand vor dem Hintergrund des hohen Synergiepotentials im Bereich der sich ergänzenden Produktprogramme statt.

                                                                aus dem Jahr 2000  

 

 

 

 

 

 

 

 

 RABA in Neustadt (Wied) 2008
     

2006 investierte die Blechwarenfabrik Limburg in ein neuartiges Konzept der Verpackungsgestaltung im Produktionsprozess: LIFOKA (Limburger-Folien-Kaschierung).
Mit diesem System ist der Verpackungshersteller in der Lage einen neuen Verbundwerkstoff Folie/Metall/Folie zu produzieren, der den hohen chemischen Beanspruchungen in der Weiterverarbeitung sowie den rechtlichen Bestimmungen gewachsen ist. Gegenüber dem heutigen Stand der Lackiertechnik bietet die Laminierung einen klaren Vorteil im Hinblick auf Umweltschutz, Energieverbrauch und Qualität.

Um ihre Position am internationalen Markt zu stärken, kooperiert die Blechwarenfabrik Limburg mit diversen Unternehmen aus Europa. 2007 entschloss sich der Traditionsbetrieb zu einer Beteiligung an einer Dosenproduktion in Odinsovo (Nähe Moskau).

Durch die ständige Erweiterung des Produktangebotes und den Ausbau der Fertigungslinien wurden die bisherigen Räumlichkeiten zu eng. Nachdem die Produktionsflächen im Stammwerk Limburg ausgeschöpft waren, errichtete die Blechwarenfabrik ein weiteres Werk in Neustadt/Wied, direkt an der A3. Seit Januar 2008 werden dort auf 8.000 Quadratmeter Nutzfläche Eimer in verschiedenen Varianten gefertigt.

 

 

 

Im März 2010 wurde das Umweltmanagement-
system erstmalig nach DIN EN ISO 14001 zertifiziert.

Erfolgreicher Produktionsstart der BL-Tochter FPS (Fabryka Puszek Skarbimierz) im Juli 2011 in Polen.

Das "Greenfield-Projekt" in Skarbimierz Polen hat seine Produktion aufgenommen. Neben der aktuellen Produktion von Weißblech-Verpackungen für Pflanzenöl sind auch Linien für General-Line-Verpackungen in Planung.

                                                                                     FPS in Polen 2011