Chronik
Was haben Napoleon, der Erfinder Nikolas Appert und der Klempnergeselle Josef Heppel gemeinsam?
Sie legten durch ihr Handeln den Grundstein für die Blechwarenfabrik Limburg. Denn 1810 erteilte Kaiser Napoleon dem französischen Erfinder und Konditor Nikolas Appert das Patentrecht zur Konservierung von Lebensmitteln in Dosen. 1860 beendete Josef Heppel in Limburg seine Lehre als Klempner, ging auf Wanderschaft und arbeitete in dieser Zeit in Paris in einer Fabrik zur Herstellung von Konservendosen. 1872, zurück in Limburg, gründete er die Blechwarenfabrik in der Gewissheit, in Paris ein Produkt kennengelernt zu haben, dem eine große Zukunft bevorstand.
Die Firma Josef Heppel, Blech-Emballagen-Fabrik, wie sie damals hieß, hatte mit der Konservendosenproduktion ein sicheres Standbein im Markt. Leicht verderbliche Lebensmittel länger haltbar zu machen, war eine Forderung der Zeit. Aber der Kautabak, das Pflaumenmus, die Kekse boten sich förmlich an, in Blech verpackt zu werden. Und noch vor der Jahrhundertwende standen in vielen Cafés bunt bedruckte Aschenbecher von der Josef Heppel Blech-Emballagen-Fabrik auf den Tischen, eines der ersten Produkte mit Reklameaufdruck und direktem Kontakt zum Kunden.
Im Jahr 1904 wurde ein neues, größeres Werk an der Limburger Stiftstraße gebaut. Der Grundstein für den Erfolg bis in die heutige Zeit war gelegt. | |
aus dem Jahr 1904 | Die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg bedeutete für die Blechwarenfabrik einen Neubeginn. 75% des Betriebes waren zerstört.
Wiederaufbau und eine Erweiterung über die Vorkriegsgröße hinaus in nur wenigen Jahren sind Beweis für die Kraft und die Innovationsfähigkeit des Unternehmens. Die Vorkriegs-Kautabaksdose wurde von der Weißblechverpackung für Flickzeug abgelöst, denn das beliebteste Fortbewegungsmittel der Bundesbürger war das Fahrrad. Der Wiederaufbau Deutschlands verlangte nach neuen Verpackungsmitteln für Lacke und Farben. In den frühen 60er-Jahren wurde daher die Produktpalette umgestellt auf Weißblechverpackungen für chemisch-technische Erzeugnisse. |
1997 ließ sich das Unternehmen erstmals gemäß DIN EN ISO 9001 zertifizieren. Somit stellte sie als erster Anbieter in Deutschland eine innovative Technologie im Blechdruck zur Verfügung, die höchsten Maßstäbe an Druckqualität, Farbbrillanz sowie Produktivität genügte. | aus dem Jahr 2000
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RABA in Neustadt (Wied) 2008 | 2006 investierte die Blechwarenfabrik Limburg in ein neuartiges Konzept der Verpackungsgestaltung im Produktionsprozess: LIFOKA™ (Limburger-Folien-Kaschierung). |
Im März 2010 wurde das Umweltmanagement- Erfolgreicher Produktionsstart der BL-Tochter FPS (Fabryka Puszek Skarbimierz) im Juli 2011 in Polen. Das "Greenfield-Projekt" in Skarbimierz Polen hat seine Produktion aufgenommen. Neben der aktuellen Produktion von Weißblech-Verpackungen für Pflanzenöl sind auch Linien für General-Line-Verpackungen in Planung. | FPS in Polen 2011 |

